Eltern im Handwerk

Good Practice-Beispiel cibaria

Traditionen machen das Handwerk aus, und das ist gut so. Doch manches gehört neu gedacht, besonders wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Gerade im handwerklichen Schichtbetrieb sind dazu immer noch viel zu viele Fragen offen. Häufig haben Arbeitgeber so große Vorbehalte, ob sie es organisatorisch lösen können, wenn sie junge Frauen einstellen oder Mitarbeiterinnen schwanger werden, dass sie sich lieber für männliche Bewerber entscheiden. Wie die Vereinbarkeit von Handwerksberuf und Familie gelingen kann, übrigens für Frauen und Männer, durfte cibaria kürzlich als Good Practice-Beispiel bei einem Workshop des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland vorstellen.

Bäckermeisterin Ute Kaulitz referierte in diesem Zusammenhang über Personalplanung, interne Kommunikation und die Bereitschaft zur Flexibilität von beiden Seiten - Arbeitgeberin und Mitarbeiter oder Mitarbeiterin.

cibaria beweist, dass eine flexible Gestaltung von Arbeitszeiten und -inhalten möglich ist und gute Bedingungen für Eltern im Handwerk geschaffen werden können.

An dem Workshop nahmen neben weiteren Handwerksbetrieben aus dem Münsterland auch Vertreter und Vertreterinnen aus Jobcentern, Arbeitsagenturen, Gleichstellungs- und Beratungsstellen teil. Entwickelt wurden an diesem Tag unter anderem Ideen, wie Wiedereinsteigerinnen und Handwerksbetriebe besser zueinander finden. 

Foto: v.l. Ute Kaulitz (cibaria), Barbara Haak und Elisabeth Löckener (Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland)