Unser eigener Sauerteigraum

09. August 2019  Sophia S.


Seit 29 Jahren backen wir an ein und demselben Ort: Unsere altgediente Backstube füllen neben 40 Kolleginnen und Kollegen unter anderem auch fünf große Teigkneter, Kühlräume, zwei Spülmaschinen, Gärräume, Öfen, Rohstofflager, und und und. Kurz gesagt: Backstube und Konditorei sind bis auf den letzten Zentimeter genutzt.

Am Stadthafen freuen wir uns richtig auf mehr Platz. Und auch die Möglichkeit, Neues unterzubringen, zum Beispiel einen eigenen Raum für unsere Sauerteige!
Warum ist das eine gute Sache? Damit die Hefen und Bakterien in den Sauerteigen - wir arbeiten mit drei verschiedenen Sorten, darunter ein klassischer 3-Stufen-Sauer - optimal gären können, ist eine konstante Raumtemperatur wichtig.  Und die ist gar nicht so einfach zu gewährleisten: Momentan ändern wir den Standort unserer Sauerteige je nach Außentemperatur und Jahreszeit – im Winter ruht er in den Gärräumen, im Sommer in der kühleren Spedition.

Die neue Produktionshalle wird wesentlich höher sein als unsere heutige Backstube. Das bedeutet unter anderem, dass wir noch nicht genau wissen, wie sich die Innentemperaturen im Winter genau verhalten. Ein eigener Sauerteigraum ist hier eine echte Erleichterung. Dank einer eigenen Temperaturregelung für diesen Raum können die Sauerteige das ganze Jahr über bei gleichmäßiger Temperatur arbeiten und gedeihen – und wir müssen nicht mit dem Thermometer durch die Backstube laufen ;-).

Foto: Sabine Thesing

 

 

 

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Über diesen Blog

Die BioVollkornBäckerei cibaria aus Münster wird ab Frühjahr 2020 mit ihrer Backstube und Konditorei im Münsteraner Hafen vor Anker gehen. Hier schreiben Sophia Siemes und Susanne Sparmann immer freitags über das Zukunftsprojekt „Hafenbackstube“. Die Bilder liefert Ralf Emmerich.