Bei Bio-Pionier Mani Bläuel

Wir reisen zu unserem Olivenöl

Überraschung gelungen! Ja, nicht in jeder Bäckerei schenkt die Chefin ihrer Meisterin eine Griechenlandreise zum runden Geburtstag. Aber zum Landstrich Mani haben wir von cibaria ja auch eine ganz besondere Verbindung: Wie die Bremer Straße in Münster beherbergt er Menschen, die Wirtschaft anders leben wollen – und dies seit Jahrzehnten mit Erfolg tun. Das erlesene und hochprämierte Bio-Olivenöl der Auswandererfamilie Bläuel verfeinert viele unserer Brote und Backwaren. Bäckermeisterin und Produktionsleiterin Martina Kühlkamp erlebte seine Herstellung vor Ort.

Das Meer ist immer zu sehen: Die Mani liegt ganz im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes. Eher karg ist die Landschaft, heiter und ruhig die Menschen. Der österreichische Hotelierssohn Fritz Bläuel hat sich in den 80er Jahren in all dies verliebt. Heute ist er als Hersteller von Olivenöl einer der größten Arbeitgeber der Mani. Die von ihm biologisch bewirtschafteten Flächen umfassen ca. 1.500 Hektar.

Vision und Teamgeist

Leicht war es nicht. Am Anfang wirtschaftete Fritz Bläuel traditionell wie alle anderen. Doch als die griechische Regierung für den wirtschaftlichen Aufschwung den Einsatz von Insektenschutzmittel verordnete, stellte er sich selbst quer und seine Produktion auf Bio um. Dafür war viel Überzeugungsarbeit bei den Bauern nötig und eine lange, anstrengende Umstellungszeit. Fritz Bläuel blieb dran. Sein Erfolgsrezept damals wie heute: Wertschätzung. Nicht nur für Bäume und Boden. „Wir machen Olivenprodukte, aber in erster Linie arbeiten wir mit Menschen“ erklärt er, während er den Betrieb zeigt und dabei von allen freundlich begrüßt und geduzt wird.

Oliven brauchen Achtsamkeit

Heute produziert das Familienunternehmen Bläuel jährlich ca. 8000 Tonnen extra natives Olivenöl. Von November bis März werden dafür die kleinen Koroneiki-Oliven sorgfältig von Hand geerntet. Das ist wichtig, da in beschädigten Oliven schon erste Abbauprozesse beginnen würden. Noch am gleichen Abend werden sie in der Ölmühle gereinigt, gemahlen und danach in großen Behältern mit Spiralen mechanisch bearbeitet, bis sich in der Maische langsam Öltröpfchen bilden. Bei diesen Vorgängen wird maximal eine Temperatur von 27 °C erreicht. Anschließend werden die Trester-Bestandteile getrennt, das Öl zentrifugiert und im Labor geprüft.

Premiumqualität für cibaria

Die Bedingungen in der Mani sind für gutes Olivenöl optimal. Die starke Sonneneinstrahlung bewirkt in der Olive eine Umwandlung von Kohlehydraten in Öl. Besonders viele Aromastoffe bilden sich im Herbst nach den Regenfällen, wenn die Oliven nochmals Feuchtigkeit aufnehmen und prall werden. Und der Geschmack? Am Anfang der Ernteperiode, wenn noch viele grüne Oliven dabei sind, schmeckt das Öl scharf und pfeffrig; die Menschen in der Mani lieben ihr Öl so.  Je reifer die Oliven, desto milder wird das Aroma. Und das entspricht genau dem, was wir von cibaria uns von einem erstklassigen Öl für unsere Produkte wünschen.

 

 

Mani Bläuel

Öle, Oliven und Erholung für Bio-Fans

Die Olivenöle von Mani Bläuel wurden mehrfach ausgezeichnet. Alles über die Produkte – viele davon sind bei cibaria an der Bremer Straße erhältlich -  und das Unternehmen erfahren Sie unter www.mani.bio.

Oder machen Sie es wie Bäckermeisterin Martina Kühlkamp und besuchen Sie den Betrieb selbst einmal: Die Familie Bläuel führt das erste Bio-Hotel Griechenlands mit liebevoll eingerichtet Zimmern und Gartenbungalows. www.mani-sonnenlink.com

 

 

Impressionen:

Olivenbaumebene

Olivenbaumebene

 

Olivenernte

Olivenernte

 

Sortierung der Essoliven

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